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Was eine Website wirklich kostet

Agentur, Freelancer, Baukasten oder eine erfahrene Person mit KI – vier Wege, vier Preisschilder, vier Geschwindigkeiten.

Diese Seite rechnet nach, statt zu behaupten. Marktübliche Stundensätze, Projektkosten aus der Praxis und selbst gemessene Ladezeiten von Seiten, die es wirklich gibt. Mit der ehrlichen Abgrenzung, wann welcher Weg der richtige ist – auch wenn es nicht meiner ist.

GTmetrix-Bericht für mrpetzai.de mit A-Rating, 94 Prozent Performance und 93 Prozent Structure
A-Rating94 % Performance · unabhängig gemessen
78.000 €hätten die sieben Systeme extern gekostet, am unteren Rand gerechnet
12 Monatehat eine Person gebraucht – neben dem laufenden Geschäft
1,05 Sek.lädt die Startseite, gemessen am 27.08.2026
581 KBüberträgt sie dabei – ein Bruchteil des üblichen

Ergebnis in Zahlen

Die Rechnung in einer Zeile

Sieben Systeme, extern beauftragt gegen selbst gebaut. Beide Spalten sind am unteren Rand gerechnet.

78.000 – 153.000 € hätten die sieben Systeme bei einer Agentur gekostet
11.000 – 29.000 € kämen jedes Jahr an Betreuung dazu
rund 180 € kostet der Betrieb aller sieben Systeme im Jahr
12 Monate eine Person, nebenberuflich, mit KI als Werkzeug
Rot: was ohne dieses Vorgehen zu zahlen wäre Cyan: was tatsächlich angefallen ist
Herleitung ansehen – Position für Position
Teilprojekt Bei einer Agentur Tatsächlicher Aufwand
Website: 117 Seiten, Designsystem, Texte, SEO-Architektur25.000 – 45.000 €rund 12 Wochen
Redaktionssystem statt WordPress15.000 – 30.000 €rund 6 Wochen
Onlinezeitung mit Redaktionsablauf8.000 – 15.000 €rund 4 Wochen
Sales Funnel mit Segmentierung und Freigabe12.000 – 25.000 €rund 8 Wochen
Business-Check und Kompass8.000 – 18.000 €rund 3 Wochen
Automatisierung und CRM-Anbindung10.000 – 20.000 €rund 5 Wochen
Summe78.000 – 153.000 €rund 38 Wochen, nebenher

Woher die Beträge kommen: Marktübliche Größenordnungen mittelständischer Agenturen in Deutschland, bewusst am unteren Rand angesetzt – keine eingeholten Angebote. Die Wochenangaben rechts sind geschätzte Eigenzeit, nicht Vollzeit: Die Arbeit lief neben dem Tagesgeschäft.

Der Punkt ist nicht die Summe. Sie wäre bezahlbar gewesen. Der Punkt ist, dass sie von einer Person in zwölf Monaten erbracht wurde – und dass daraus ein System entstanden ist, das keine laufende Rechnung erzeugt.

Die Optionen

Vier Wege zu einer Website – und was sie kosten

Jeder dieser Wege ist für bestimmte Aufgaben der richtige. Die Kunst ist, den eigenen Fall ehrlich einzuordnen, bevor man das Angebot einholt.

  Baukasten Freelancer Agentur Erfahrene Person mit KI
Stundensatz–60 – 120 €90 – 180 €, inhabergeführt mit Kreation eher 150 – 250 €eigene Zeit
Website mit 10 Seiten200 – 600 € im Jahr3.000 – 8.000 €8.000 – 25.000 €2 bis 3 Wochen
Website mit 100+ Seitenpraktisch nicht machbar15.000 – 30.000 €25.000 – 60.000 €rund 12 Wochen
Eigenes Designsystemgibt es nichtselten im Angebot8.000 – 20.000 € als eigene Positionenthalten
UX- und UI-DesignVorlageje nach Personeigene Leistung, meist fünfstelligenthalten, wenn man das Geschäft kennt
Betreuung im Jahrim AboStundenabruf800 – 2.000 € im Monatentfällt
Änderung am nächsten Tagselbst möglichwenn er Zeit hatTicket, 1 bis 5 Tage5 Minuten
Wenn der Dienstleister ausfälltegalProblemNachfolger wird eingearbeitetWissen bleibt im Haus

Warum die vierte Spalte erst seit kurzem existiert

Bis vor zwei Jahren war die Rechnung anders. Eine Website mit 117 Seiten, einem eigenen Redaktionssystem und fünf angebundenen Anwendungen war für eine Person schlicht nicht zu leisten – nicht wegen fehlender Ideen, sondern wegen der Menge an Handarbeit. Genau diese Handarbeit ist heute das, was KI-Werkzeuge abnehmen.

Was sie nicht abnehmen: zu wissen, welche drei Zahlen ein Geschäftsführer sehen muss, bevor er anruft. Welche Frage ein Interessent wirklich hat. Wann Automatisierung gefährlich wird. Diese Entscheidungen sind der Unterschied zwischen einem funktionierenden System und einer teuren Spielerei – und sie kommen aus zwanzig Jahren Marketing und Vertrieb, nicht aus einem Modell.

Die ehrliche Formel lautet deshalb nicht „KI ersetzt die Agentur“, sondern: Erfahrung entscheidet, KI führt aus. Wer nur eines von beidem hat, kommt nicht auf dieses Ergebnis – ein Modell ohne Geschäftsverständnis baut am Bedarf vorbei, und Geschäftsverständnis ohne Werkzeug bleibt ein Konzeptpapier.

Nachgemessen

Was am Ende beim Besucher ankommt

Preis ist das eine, Ergebnis das andere. Am 27. August 2026 habe ich vier Websites im selben Browser, über dieselbe Leitung und mit denselben Kennzahlen gemessen. Drei davon stammen von etablierten Agenturen, eine ist diese hier.

Website Übertragen Geladen nach Dateien
Online-Check eines Bundeslandes, Agenturarbeit6.521 KB3.845 ms18
Landesportal zu einem Fachthema, Agenturarbeit1.813 KB2.532 ms22
Portal einer Förderinitiative, Agenturarbeit450 KB2.160 ms13
Diese Website581 KB1.053 ms9

Was die Zahlen bedeuten – und was nicht

  • Die schnellste Agenturseite ist gut. 450 KB sind ein ordentlicher Wert. Der Unterschied liegt bei der Ladezeit: doppelt so lang bei weniger übertragenen Daten. Das deutet auf ein System hin, das erst rechnen muss, bevor es ausliefert.
  • 6,5 Megabyte sind kein Ausreißer, sondern Alltag. Sie entstehen nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil Redaktionssysteme Bilder in Originalgröße ausliefern, wenn niemand es ihnen abgewöhnt. Auf dem Mobilfunknetz eines Handwerkers im Neubaugebiet ist das der Unterschied zwischen Anfrage und Abbruch.
  • Ein einzelner Messwert beweist wenig. Vier Seiten sind eine Stichprobe, kein Gutachten. Sie zeigen eine Tendenz, die jeder mit denselben Werkzeugen an eigenen Seiten nachprüfen kann – genau dazu ist der Business-Check da.
  • Ladezeit ist nicht alles. Eine Agentur liefert Markenführung, Fotografie, Illustration und ein Team, das bei Ausfall einspringt. Wer das braucht, ist dort richtig aufgehoben.

Die Seiten sind absichtlich nicht namentlich genannt. Es geht nicht darum, jemanden vorzuführen, sondern um die Größenordnung. Wer die konkreten Adressen sehen will, bekommt sie auf Nachfrage – die Messung ist mit jedem Browser reproduzierbar.

GTmetrix-Bericht für mrpetzai.de mit A-Rating, 94 Prozent Performance und 93 Prozent Structure
Zweite Messung, unabhängiges Werkzeug. A-Rating, 94 % Performance, 93 % Structure – gemessen an der Startseite mit allen Bildern, dem Assistenten und der Business-Check-Leiste. Zum Einordnen: Ein B mit 79 % ist bei Agenturseiten ein häufiges Ergebnis und kein schlechtes.

Ehrliche Abgrenzung

Wann Sie eine Agentur beauftragen sollten

Ein Vergleich taugt nur etwas, wenn er auch die Gegenseite gelten lässt. Diese fünf Fälle gehören zur Agentur, nicht zu mir.

Mann zeigt einer Kollegin am Monitor ein Layout mit Bildern und Farbfeldern

Name, Logo, Farbwelt, Bildsprache, Tonalität – das ist Kreationsarbeit mit mehreren Köpfen und Verwerfungsschleifen. Dafür ist ein Team da, keine Einzelperson.

Eigene Bildwelten entstehen nicht am Rechner. Wer Produktfotos, Reportagen oder Illustrationen braucht, braucht Menschen mit Kamera und Stift.

Bei gesetzlichen Fristen oder Kampagnenterminen braucht es jemanden, der einspringt. Eine Agentur hat Vertretung, eine Einzelperson hat Grippe.

Tausend Artikel, Lagerführung, Zahlungsanbindung, Retouren: Dafür gibt es ausgereifte Systeme. Das selbst zu bauen wäre Unsinn.

Was ich anbiete, ist keine billigere Agentur. Es ist etwas anderes: jemand, der die kaufmännische Frage stellt, bevor gebaut wird – und der das Gebaute danach selbst betreiben kann, ohne dass eine monatliche Rechnung entsteht. Für ein Unternehmen bedeutet das vor allem eines: Bei der nächsten Angebotsrunde sitzt jemand mit am Tisch, der weiß, was hinter den Positionen steckt.

Zum Mitnehmen

Der Vergleich als PDF

Kostenrechnung, Messwerte und Abgrenzung auf A4 – ohne Navigation, mit Kontaktangaben im Fuß. Zum Weitergeben oder Ausdrucken.