Der ifo Geschäftsklimaindex der Elektroindustrie stieg im September auf 24,8 Punkte, nach 16,5 im August. Die aktuelle Lage verbesserte sich von 15,0 auf 29,0 Punkte, auch die Erwartungen zogen an.
Das ifo Geschäftsklima in der Elektroindustrie stieg im September auf 24,8 Punkte, nach 16,5 Punkten im August. Die aktuelle Geschäftslage verbesserte sich besonders deutlich von 15,0 auf 29,0 Punkte. Auch die Erwartungen der Unternehmen zogen weiter an. Die Nachfrage entwickelte sich außerordentlich positiv, die Unternehmen verbuchten deutlich mehr Neuaufträge und zeigten sich erstmals seit längerer Zeit wieder zufrieden mit ihrem Auftragsbestand.
ifo-Experte Klaus Wohlrabe nennt die Branche eine Konjunkturlokomotive innerhalb der deutschen Industrie, während viele andere Sektoren noch mit schwacher Nachfrage kämpfen. Die Unternehmen planen, ihre Fertigung auszuweiten, und erwarten zusätzliche Impulse aus dem Auslandsgeschäft. Für Zulieferer von KI-Hardware und Elektronikkomponenten ist das ein Signal für anziehende Investitionen.
Allerdings melden rund 40 Prozent der Unternehmen fehlende Vorprodukte, und mehr Betriebe wollen ihre Verkaufspreise anheben. Ob die gute Auftragslage gehalten werden kann, hängt also auch davon ab, wie schnell sich die Lieferketten für Vorprodukte entspannen.
Was das für Entscheider bedeutet
- Sichern Sie Lieferketten für Vorprodukte, da rund 40 Prozent der Betriebe Engpässe melden.
- Prüfen Sie Preisanpassungen bei Elektronikkomponenten angesichts steigender Verkaufspreise.
- Nutzen Sie die positive Nachfrage, um Investitions- und Kapazitätspläne frühzeitig abzustimmen.
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