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Zur Hauptseite mrpetzai.de Dienstag, 22. September 2026 Ausgabe 7 · 7 Meldungen
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Auslandsimpulse und Staatsausgaben gleichen den Energiepreisschock aus.

Das ifo Institut hebt seine Wachstumsprognose für Deutschland 2026 auf 1,4 Prozent an.

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Das ifo Institut erwartet für 2026 ein Wachstum von 1,4 Prozent, für 2027 von 1,2 Prozent und für 2028 von 0,8 Prozent. Grund sind stärkere Auslandsimpulse und höhere Staatsausgaben für Infrastruktur, Klima und Verteidigung.

Das ifo Institut prognostiziert für die deutsche Wirtschaft ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,4 Prozent im laufenden Jahr, gefolgt von 1,2 Prozent 2027 und 0,8 Prozent 2028. Gegenüber der letzten Prognose hoben die Forscher den Wert für 2026 um 0,6 Prozentpunkte und für 2027 um 0,4 Prozentpunkte an. Grund sind sowohl eine Datenrevision des Statistischen Bundesamts als auch eine neue Einschätzung der konjunkturellen Grunddynamik.

Nach Einschätzung von Konjunkturchef Timo Wollmershäuser stützen deutliche Impulse aus dem Ausland sowie höhere Ausgaben für Infrastruktur, Klima und Verteidigung das Wachstum stärker, als der Energiepreisschock und das Niedrigwasser auf den Flüssen es bremsen. Die Inflationsrate soll dabei 2026 bei 2,8 Prozent und 2027 bei 3,0 Prozent liegen, bevor sie 2028 auf 2,3 Prozent sinkt. Die expansive Finanzpolitik lässt gleichzeitig das Budgetdefizit von 3,0 Prozent des Bruttoinlandsprodukts 2025 auf 4,6 Prozent 2028 steigen, während die Schuldenquote von 62,7 auf 67,9 Prozent klettert.

Offen bleibt, wie lange sich die stark expansive Finanzpolitik angesichts steigender Schuldenquote fortsetzen lässt und wie stark die hohe Inflation den privaten Konsum weiter dämpft. Wollmershäuser spricht von einer Erholung der deutschen Wirtschaft, die sich fortsetzt, warnt aber zugleich vor steigenden Strom- und Gaspreisen im Winter, die die Verbraucherpreise erneut belasten könnten.

Was das für Entscheider bedeutet

  • Legen Sie Investitionsentscheidungen auf Basis der angehobenen Wachstumsraten von 1,4 Prozent 2026 und 1,2 Prozent 2027 neu aus.
  • Berücksichtigen Sie die steigende Schuldenquote von 62,7 auf 67,9 Prozent bei der Einschätzung staatlicher Förderprogramme.
  • Planen Sie mit einer weiterhin gedämpften Konsumnachfrage, da die Inflation 2027 auf 3,0 Prozent steigen soll.

Diese Meldung wurde automatisch aus der genannten Quelle erstellt und vor der Veröffentlichung maschinell geprüft. Das Bild ist ein Symbolbild und zeigt weder den Vorgang noch eine reale Person. Wie diese Zeitung entsteht

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