In einer Befragung von CNBC und Generation Lab unter 1.088 Personen zwischen 18 und 34 Jahren rechnen 45 Prozent mit negativen Folgen von KI für die eigene Karriere, 10 Prozent mit positiven. Das Vertrauen in führende KI-Manager ist durchweg gering.
Die Erhebung von CNBC und dem Forschungsinstitut Generation Lab befragte Anfang August 1.088 Amerikanerinnen und Amerikaner zwischen 18 und 34 Jahren. 45 Prozent erwarten, dass Künstliche Intelligenz ihrer beruflichen Entwicklung schadet; nur 10 Prozent erwarten einen Vorteil.
Beim Vertrauen in die Führungsfiguren der Branche fällt kein einziger Name positiv aus. Microsofts Satya Nadella erreicht mit 35 Prozent den höchsten Zustimmungswert. Die Chefs von OpenAI, Meta, Nvidia und SpaceX liegen bei jeweils rund 30 Prozent, Palantirs Alex Karp bei 19 Prozent.
Für Arbeitgeber ist das kein Meinungsbild aus der Ferne. Diese Altersgruppe stellt die Bewerberinnen und Bewerber der kommenden Jahre. Wer KI-Einführung ausschließlich als Effizienzprogramm kommuniziert, verstärkt eine Erwartungshaltung, die bereits vorhanden ist – und verliert Kandidaten an Arbeitgeber, die die Frage nach der eigenen Rolle beantworten.
Was das für Entscheider bedeutet
- Beantworten Sie in Stellenausschreibungen und Onboarding ausdrücklich, welche Aufgaben KI übernimmt und welche beim Menschen bleiben.
- Führen Sie KI-Werkzeuge nicht als Sparmaßnahme ein, sondern mit einem benannten Qualifizierungspfad für Berufseinsteiger.
- Fragen Sie in Mitarbeitergesprächen aktiv nach Sorgen zum KI-Einsatz; unausgesprochene Erwartungen kosten Bindung.
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