Das NIST hat am 18. September 2026 neun Fördervereinbarungen im Rahmen des RAMPS-Programms bewilligt. Insgesamt fließen mehr als 1,7 Millionen Dollar an Organisationen in acht Staaten, um lokale Cybersicherheits-Ausbildung aufzubauen.
Das National Institute of Standards and Technology hat neun Fördervereinbarungen mit jeweils bis zu 200.000 Dollar an Bildungs- und Gemeindeorganisationen in acht US-Bundesstaaten vergeben. Empfänger sind unter anderem die Florida Atlantic University, die University of Houston, die University of Tennessee sowie Einrichtungen in Kentucky, Virginia, New Mexico, Michigan und Ohio. Die Projekte laufen unter dem RAMPS-Programm, das vom NICE-Programm des NIST verwaltet wird und Ausbildungsinhalte am NICE-Framework für Cybersicherheit ausrichtet.
Ziel der Projekte ist es, den lokalen Bedarf an Cybersicherheitsfachkräften mit den Lernzielen von Schulen, Hochschulen und Weiterbildungsträgern abzugleichen. Dazu zählen Praktika, Ausbildungsplätze, praxisnahe Projekte, Workshops, Bootcamps und Hackathons. Mit der aktuellen Runde gibt es nun 55 RAMPS-Gemeinschaften in 26 Bundesstaaten. Für Unternehmen in den geforderten Regionen entsteht damit eine zusätzliche Qülle für Nachwuchskräfte, die sich auch für KI-Sicherheitsaufgaben eignen könnten.
Die Fördersummen von bis zu 200.000 Dollar pro Projekt sind im Vergleich zum bundesweiten Fachkräftemangel in der Cybersicherheit gering. Ob die 55 RAMPS-Gemeinschaften ausreichen, um die Lücke zu schließen, bleibt offen. Entscheidend wird sein, ob weitere Bundesstaaten in kommenden Förderrunden aufgenommen werden und ob die Ausbildungsinhalte künftig stärker um KI-Sicherheitskompetenzen erweitert werden.
Was das für Entscheider bedeutet
- Prüfen Sie, ob Ihr Standort in einer der acht neu geförderten Regionen liegt und nehmen Sie Kontakt zum jeweiligen RAMPS-Träger auf.
- Nutzen Sie die angebotenen Praktika und Ausbildungsplätze, um frühzeitig Nachwuchs für Cybersicherheits- und KI-Sicherheitsrollen zu gewinnen.
- Beobachten Sie künftige NICE-Förderrunden, um rechtzeitig Partnerschaften für weitere Bundesstaaten aufzubauen.
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