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Wharton-Ökonom Peter Cappelli ordnet ein, warum KI eher Aufgaben verändert als ganze Jobs.

Wharton-Professor Peter Cappelli erklärt, dass KI vor allem einzelne Aufgaben verändert und seltener ganze Stellen abschafft.

Arbeit & Kosten Geschäftsführung · Personal
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Wharton-Managementprofessor Peter Cappelli ordnet in einem am 18. September 2026 veröffentlichten Gespräch neue Forschung dazu ein, wie KI tatsächlich am Arbeitsplatz wirkt. Sein zentraler Befund: Die Technologie verändert einzelne Tätigkeiten stärker, als dass sie komplette Berufe verschwinden lässt.

In einem am 18. September 2026 veröffentlichten Gespräch ordnet Wharton-Managementprofessor Peter Cappelli aktuelle Forschung dazu ein, wie generative KI und KI-Agenten Arbeitsplätze verändern. Im Mittelpunkt steht die Beobachtung, dass die Technologie vor allem einzelne Aufgaben automatisiert - etwa in der Programmierung oder im Datenmanagement - statt ganze Stellen vollständig zu ersetzen. Cappelli geht dabei auch auf organisatorische Veränderungen ein, die mit dem Einsatz von KI-Agenten einhergehen.

Diese Einordnung widerspricht Prognosen, die massenhaften Stellenabbau durch KI vorhersagen. Für Personalabteilungen bedeutet das: Weiterbildung und die Neugestaltung von Aufgabenprofilen dürften wichtiger werden als reine Personalabbaupläne. Cappelli verweist zudem auf einen Effekt, der in der öffentlichen Debatte selten vorkommt - manche der wertvollsten KI-Anwendungen erschließen Arbeit, die Unternehmen sich vorher schlicht nicht leisten konnten, etwa aufwendige Datenauswertungen oder individualisierte Kundenkommunikation.

Offen bleibt, wie belastbar dieses Muster über alle Branchen hinweg ist - in einzelnen Sektoren gehen Stellenkürzungen bereits jetzt direkt auf den KI-Einsatz zurück. Cappelli liefert im Gespräch keine flächendeckende Statistik, sondern eine qualitative Einordnung auf Basis laufender Forschung. Für Personalverantwortliche folgt daraus, die eigene Belegschaft auf Aufgabenebene statt nur auf Stellenebene zu analysieren, bevor über Abbau oder Umschulung entschieden wird.

Was das für Entscheider bedeutet

  • Analysieren Sie Stellen auf Aufgabenebene, bevor Sie Stellenabbau wegen KI-Einsatz planen.
  • Identifizieren Sie Aufgaben, die durch KI erstmals wirtschaftlich sinnvoll werden, etwa aufwendige Auswertungen.
  • Verfolgen Sie Cappellis Forschung zu KI-Agenten und Programmierrollen für die Personalplanung.

Diese Meldung wurde automatisch aus der genannten Quelle erstellt und vor der Veröffentlichung maschinell geprüft. Das Bild ist ein Symbolbild und zeigt weder den Vorgang noch eine reale Person. Wie diese Zeitung entsteht

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