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Zur Hauptseite mrpetzai.de Dienstag, 3. November 2026 Ausgabe 13 · 7 Meldungen
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Der Personalabbau in Industrie und Handel verlangsamt sich nur leicht.

Das ifo Beschäftigungsbarometer stieg im September 2026 leicht auf 95,1 Punkte.

Arbeit & Kosten Geschäftsführung · Personal
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Das ifo Institut meldet einen leichten Anstieg des Beschäftigungsbarometers von 94,8 auf 95,1 Punkte im September 2026. Laut Umfrageleiter Klaus Wohlrabe stabilisiert sich der Arbeitsmarkt, während Industrie und Handel weiterhin Stellen abbauen.

Das ifo Beschäftigungsbarometer stieg im September 2026 von 94,8 auf 95,1 Punkte. In der Industrie planen weiterhin mehrheitlich Unternehmen mit weniger Personal, Einstellungen sind laut ifo nur in der Nahrungsmittelindustrie sowie bei Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen vorgesehen. Bei den Dienstleistern halten sich Einstellungs- und Abbaupläne weitgehend die Waage, zusätzliches Personal suchen vor allem Ingenieurbüros, Rechts- und Steuerberatungen sowie Wirtschaftsprüfer. Auch Leiharbeitsfirmen zeigen wieder etwas mehr Zuversicht. Im Handel überwiegen dagegen unverändert die Pläne zum Stellenabbau, im Baugewerbe soll die Beschäftigtenzahl weitgehend konstant bleiben.

Der leichte Anstieg des Barometers deutet laut ifo-Umfrageleiter Klaus Wohlrabe auf eine Stabilisierung des Arbeitsmarkts hin, nicht auf eine Trendwende. Für Personalverantwortliche heisst das, dass sich die Lage branchenweise stark unterscheidet: Während Industrie und Handel weiterhin Stellen abbauen, entstehen in einzelnen Dienstleistungsbereichen wie Ingenieurwesen, Recht und Steuerberatung neue Stellen. Wer in einem der wachsenden Segmente rekrutiert, trifft auf einen Arbeitsmarkt, der insgesamt noch angespannt bleibt, aber lokal bereits Spielraum für Einstellungen bietet. Die zurückkehrende Zuversicht bei Leiharbeitsfirmen kann zudem ein früher Indikator für eine allgemeine Erholung der Personalnachfrage sein.

Offen bleibt, ob sich die leichte Verbesserung in den kommenden Monaten fortsetzt oder ob es sich um eine kurzfristige Schwankung handelt. Wohlrabe selbst betont, dass eine echte Erholung noch nicht in Sicht sei. Für Unternehmen in Industrie und Handel bleibt damit die Frage relevant, wie lange der Personalabbau noch anhält und ob sich die Stabilisierung auf weitere Branchen ausweitet.

Was das für Entscheider bedeutet

  • Vergleichen Sie Ihre Branche mit den ifo-Teilindizes, bevor Sie Personalplanungen an die Gesamtzahl anpassen.
  • Nutzen Sie die Zuversicht bei Leiharbeitsfirmen als frühen Hinweis auf steigende Personalnachfrage in Ihrer Region.
  • Prüfen Sie Einstellungsspielraeume in Ingenieurwesen, Recht und Steuerberatung, falls Sie dort Fachkräfte suchen.

Diese Meldung wurde automatisch aus der genannten Quelle erstellt und vor der Veröffentlichung maschinell geprüft. Das Bild ist ein Symbolbild und zeigt weder den Vorgang noch eine reale Person. Wie diese Zeitung entsteht

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